Was ist eine Apostille?

Eine Apostille ist die Beglaubigung einer Urkunde, welche in einem Land ausgestellt wurde für ein anderes Land. Dadurch soll der konsularische Weg vermieden werden, was dem Besitzer der Urkunde eine vielzahl von Behördengängen ersparen soll. Die Grundlage dazu schuf das Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 5. Oktober 1961. Die Apostille ist ein viereckiger Stempel, der meist auf die Rückseite der Urkunde angebracht und vom anbringenden Beamten ausgefüllt wird. Dies kann man an folgendem Bespiel verdeutlichen:

Frau Mustermann, Deutsche Staatsbürgerin möchte ihr neugeborenes Kind, welches in Rumänien geboren wurde, bei der Deutschen Botschaft/Konsulat anmelden um das Kind als deutschen Staatsbürger registrieren zu lassen. Die rumänische Geburtsurkunde wurde jedoch vom Rathaus der Gemeinde ausgestellt in der das Kind geboren wurde. Die Botschaft verlangt jedoch die Beglaubigung der Geburtsurkunde. Frau Mustermann muss, bevor sie zur Botschaft fährt, zum Regierungspräsidum/Präfektur in welchem Zuständigkeitsbereich sich der Geburtsort des Kindes befindet, damit die Beamten die Echtheit der Urkunde mittels einer Apostille bestätigen.